Interprofessionelle Intensivversorgung – Zertifikatsprogramm

Die intensivmedizinische Versorgung stellt höchste Anforderungen an Fachwissen, Entscheidungsfähigkeit und interprofessionelle Zusammenarbeit. Patient*innen mit respiratorischen oder neurologischen Beeinträchtigungen benötigen eine Versorgung, die medizinische, pflegerische und therapeutische Perspektiven gezielt verbindet. Genau hier setzt das Zertifikatsprogramm Interprofessionelle Intensivversorgung an. 

Komplexe Intensivversorgung sicher gestalten

Im Zertifikatsprogramm Interprofessionelle Intensivversorgung erwerben Sie fundierte Kompetenzen für die Betreuung von Patient*innen mit Beatmungsindikation sowie neurologischen Krankheitsbildern. Ein besonderer Fokus liegt auf der frühzeitigen Förderung, der strukturierten Entwöhnung von der Beatmung und der Prävention langfristiger Folgen eines Intensivaufenthalts.

Profitieren Sie vom Know-how erfahrener Lehrender aus Wissenschaft und Praxis. Sie lernen, interprofessionelle Therapie- und Pflegekonzepte gezielt zu planen, umzusetzen und kritisch zu reflektieren – immer mit Blick auf Patientensicherheit, Qualität und nachhaltige Versorgung. Stärken Sie Ihre berufliche Rolle und positionieren Sie sich als kompetente Ansprechperson in der Intensivversorgung.

Termine und VeranstaltungsorteOnline-Vorlesungsverzeichnis
(Semester > Zertifikate und Seminare > Interprofessionelle Intensivversorgung)
Gebührenpro Modul 550 € (inkl. Prüfungsgebühr)
Anmeldefrist3 Wochen vor dem jeweiligen Veranstaltungsbeginn

Treiben Sie Ihre berufliche Entwicklung mit ausgewähltem Wissen entscheidend voran. Mit unserem Zertifikatsprogramm "Interprofessionelle Intensivversorgung" lohnt sich das für Sie gleich zweifach: Sie erwerben wertvolle Kompetenzen zur direkten beruflichen Anwendung und sammeln ECTS-Punkte für die Perspektive eines späteren Masters. Für Ihr Berufsbild maßgeschneiderte Module steigern kontinuierlich Ihr Know-how und werden so zu wichtigen Bausteinen Ihrer Weiterentwicklung mit bleibendem Wert.

Nach Abschluss aller Module (Prüfungen) erhalten Sie ein qualifiziertes Hochschulzertifikat "Certificate of Advanced Studies (CAS)" über 15 ECTS-Punkte. Die abgeschlossenen Module (je 5 ECTS-Punkte) können Sie bei Vorliegen der hochschulrechtlichen Voraussetzungen auf die Masterstudiengänge des DHBW CAS anerkennen lassen.

Das Zertifikationsprogramm „Interprofessionelle Intensivversorgung“ richtet sich an Pflegefachpersonen sowie weitere an der intensivmedizinischen Versorgung beteiligte therapeutische Berufsgruppen. Teilnehmen kann, wer über die Berufszulassung zu einem der folgenden pflegerischen bzw. therapeutischen Berufe verfügt und ein Hochschulstudium abgeschlossen oder die erforderliche Eignung im Beruf erworben hat. Die Mindestqualifikation entspricht dem Niveau 6 des Deutschen Qualifikationsrahmens.

Berufszulassung nach Pflegeberufegesetz, sowie in den folgenden Berufsgruppen

  • Physiotherapie
  • Ergotherapie
  • Logopädie
  • Atemtherapie
  • Notfallsanitäter*innen
  • Rettungsassistent*innen
  • Klinische Pharmazeut*innen
  • Physician Assistants
     

Weitere therapeutische Berufe nach Beratungsgespräch mit der wissenschaftlichen Leitung.

 

Module

Moderne Beatmungstherapie interprofessionell gestalten

Unsere Themen: Atemphysiologie und Pathophysiologie, invasive und nichtinvasive Beatmung, Airwaymanagement, Weaningkonzepte, Beatmungsstrategien bei komplexen Krankheitsbildern, ARDS und ECMO, Lagerungs- und Spezialtherapien, Hygienekonzepte und VAP-Prophylaxe, evidenzbasierte Pflegeinterventionen, interprofessionelle Zusammenarbeit.

Neurologische Intensivpflege: komplex, anspruchsvoll, wirksam

Unsere Themen: Neurologisches Monitoring und Assessment, akute neurologische Krankheitsbilder, Schlaganfall und Schädel-Hirn-Trauma, Bewusstseinsstörungen und Delir, Frührehabilitation und Frühförderung, Post-Intensive-Care-Syndrom (PICS), ethische Entscheidungsfindung, Kommunikation mit Patient*innen und Angehörigen, interprofessionelle Zusammenarbeit.

Ganzheitliche Betreuung in der Intensivversorgung

Unsere Themen: Bewegung und Frühmobilisation, Wahrnehmungs- und Bewusstseinsförderung, Stressbewältigung und Resilienz, Delirprävention, patientenorientierte Förder- und Betreuungskonzepte, Prävention des Post-Intensive-Care-Syndroms, Einbezug von Bezugspersonen, palliative Ansätze und ethische Fragestellungen.

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